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Aktuelle Seite: Start / Allgemein / Obertransport und Obertransportfuß – so funktioniert’s!

Obertransport und Obertransportfuß – so funktioniert’s!

15. August 2019 By cailin 17 Kommentare

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Wenn ein Stoff schwer zu verarbeiten ist oder der Jersey sich wellt, hört man manchmal den Tipp, einen Obertransportfuß anzubringen oder beim Nähen den eingebauten Obertransport zu benutzen. Hast du dich schon mal gefragt, was ein Obertransportfuß ist und ob du ihn überhaupt brauchst? Hier die Kurzversion:

Ein Obertransportfuß ist ein Nähfuß, der dafür sorgt, dass der Stoff gleichzeitig von oben und unten transportiert wird. Während der normale Untertransporteur, den jede Nähmaschine hat, nur von unten greift, sorgt der Obertransportfuß dafür, dass auch die obere Stofflage gleichmäßig und ohne Verschieben durch die Maschine läuft. Der Fuß ist besonders nützlich beim Nähen von Jersey, mehrlagigen Stoffen, Quilt-Projekten und rutschigen Materialien wie Satin oder Seide.

Obertransport, Obertransport und Differential - so funktioniert das

Als Physikerin interessiere ich mich gelegentlich für die genaue Funktionsweise meiner Nähmaschine. Daher wollte ich vor Kurzem wollte ich wissen, welche Obertransport-Systeme es auf dem Markt gibt und wie diese genau funktionieren. Erstaunlicherweise waren die Antworten auf diese Fragen gar nicht so einfach zu finden. Daher präsentiere ich hier nach einiger Recherche eine ausführliche Erklärung der Wirkungsweise. Doch jetzt fangen wir mal mit der ersten Frage an:

Wieso bewegt sich der Stoff überhaupt nach vorne?

Jede Nähmaschine hat einen Mechanismus, mit dem sie den Stoff vor (und ggf. zurück) schiebt, sobald die Nadel nicht mehr im Stoff steckt. So näht die Maschine nicht nur an einer Stelle sondern der Stoff wird nach vorne transportiert und es entsteht eine Naht mit gleichmäßigen Abständen zwischen den Stichen.

Du findest diesen Untertransport in der Nähplatte deiner Maschine. Das sind die Schienen, die am oberen Rand Zacken haben und sich kreisförmig vor und zurück bewegen. Wenn die Nadel im Stoff steckt, sind die Zähnchen versenkt und bewegen sich nach vorne. Sobald die Nadel oben ist, gehen sie nach oben, greifen in den Stoff und schieben ihn nach hinten.

Die Zänchen des Untertransports schieben den Stoff nach vorne

Dieser Mechanismus ist eigentlich schon ziemlich cool. Allerdings ist es manchmal ein Problem, dass der Stoff nur von unten transportiert wird, weil sich die obere Stofflage dann gegen die untere Stofflage verschieben kann. Ein Obertransport sorgt in diesen Fällen dafür, dass der Stoff gleichmäßiger auch von oben weitergeschoben wird.

Das ist besonders wichtig für elastische Stoffe wie Jersey oder Sweat, bei sehr dünnen und leichten Stoffen wie Chiffon, bei rutschigen Stoffen (Satin, Seide,…) oder bei schwer zu verarbeitenden Stoffen wie Samt. Ohne Obertransport entstehen hier häufig Wellen im Stoff. Auch wenn sehr viele, zum Teil dicke, Lagen Stoff verrät werden wie beim Quilten, ist ein Obertransport sehr zu empfehlen. Außerdem für Stoffe, die die Tendenz haben, am normalen Nähfuß kleben zu bleiben, so wie Wachstuch oder Leder.

Außerdem ist ein gleichmäßiger Transport des Stoffes sehr hilfreich, wenn du zum Beispiel Streifen nähen möchtest und die Streifen sich an der Seitennaht perfekt treffen sollen.

Um dafür zu sorgen, dass der Stoff von oben und von unten gleichmäßig verschoben wird, gibt es mehrere Ansätze, die ich im folgenden vorstellen werde.

Integrierter Obertransport

Ein aktiver Obertransport ist an den Untertransport gekoppelt, d.h. er „weiß“, welche Stichlänge du gewählt hast und ob du gerade vorwärts oder rückwärts nähst. So wird der Stoff gleichermaßen von oben wie von unten weitergeschoben, und zwar genau um die gewählte Stichlänge. Wenn du also den normalen Transport versenken würdest, so dass der Stoff von unten nicht mehr weitergeschoben würde, würde sich der Stoff eben trotzdem noch bewegen, weil er von oben transportiert wird.

IDT – ein Beispiel eines aktiven Obertransports

An meiner Pfaff-Maschine ist ein aktiver Obertransport integriert, der bei Bedarf einfach heruntergeklappt wird. Das System heißt IDT (Integrierter Dualtransport) und ist natürlich sehr komfortabel. Das schwarze Füsschen besitzt an der Unterseite kleine Zähnchen und es sitzt mittig in dem Nähfuß, der genau dafür eine Aussparung hat.

 

IDT von Pfaff - ein integrierter Obertransport

Der Obertransport arbeitet hier synchron zum Untertransport, also genauso schnell. So sieht das in etwas beim Nähen aus:

Viele andere hochwertige Nähmaschinen von Marken wie Bernina, Janome oder Gritzner besitzen ebenfalls einen integrierten Obertransport, der im Detail jeweils etwas anders funktioniert. Das Grundprinzip ist aber immer das gleiche – der Obertransport wird vom Motor der Nähmaschine angetrieben und arbeitet synchron zum Untertransport.

Obertransportfuß zum Nachrüsten

An vielen Nähmaschinen wie Singer, brother oder W6 kann ein Obertransportfuß als Sonder-Zubehör bestellt werden und wird nachträglich am Nähfuß angebracht. Wie das dann aussieht, kannst du an diesem Bild erkennen, das mir Sabrina von Mamahoch2 freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Obertransport zum Nachrüsten

Wie wird der Obertransportfuß montiert?

Je nach Modell ist das Anbringen mehr oder weniger aufwändig, aber nachdem du den Obertransport fast immer verwenden kannst, lohnt sich das Anbringen allemal. Hier findest du eine Anleitung zur Montage des Fußes an die Nähmaschine

Wie funktioniert ein Nachrüst-Obertransportfuß?

Der Obertransportfuß hat eine Stange, die auf der Nadelschraube aufliegt. Wenn die Nadel sich auf und ab bewegt, treibt sie über diese Stange den Obertransport an — die kleinen Zähnchen an der Unterseite des Fußes senken und heben sich dabei im gleichen Rhythmus wie der Untertransport.

Die Zähnchen haben keinen eigenen Antrieb: Sie werden durch die Nadelbewegung angehoben und sinken dann durch ihr Eigengewicht wieder auf den Stoff. Beim Absenken greifen sie alle Stofflagen gleichzeitig und drücken sie auf den Untertransport. So werden Ober- und Unterstoff im gleichen Tempo durch die Maschine geführt — das verhindert, dass sich die Lagen gegeneinander verschieben und Wellen entstehen.

Auf Englisch heißt dieser Fuß übrigens „Walking Foot“ — also „gehender Fuß“ — weil er beim Nähen aussieht, als würde er über den Stoff laufen.

Aktiv oder passiv? Worauf du beim Nachrüstfuß achten musst

Bevor du dir einen Nachrüstfuß kaufst, solltest du wissen, dass es zwei verschiedene Bauarten gibt:

Passive Obertransportfüße haben keinen eigenen Antrieb. Ihre Zähnchen bewegen sich frei und werden einfach vom Stoff mitgeschoben – egal ob vorwärts oder rückwärts. Diese Variante funktioniert deshalb auch bei Zierstichen und beim Rückwärtsnähen.

Aktive Obertransportfüße werden dagegen direkt angetrieben und schieben den Stoff selbstständig nach vorne. Das Problem dabei: Sie können oft nicht rückwärts nähen. Das bedeutet, dass manche Zierstiche und Imitationen von Overlock-Stichen damit nicht funktionieren. Denn diese benötigen sowohl Stiche nach vorne als auch nach hinten.

Welche Variante du hast, steht meistens nicht direkt im Produktnamen, sondern erst in der Produktbeschreibung oder im Beipackzettel. Wenn dir wichtig ist, dass du auch Zierstiche und Rückwärtsstiche nähen kannst, frag im Zweifel vor dem Kauf beim Händler nach oder lies die Kundenrezensionen – dort wird das oft erwähnt.

Welche Stiche kann man mit dem Obertransportfuß nähen?

Da der Obertransport immer in die gleiche Richtung geschoben wird, wie der Untertransport, kannst du im Prinzip mit diesem Nähfuß sowohl vorwärts als auch rückwärts nähen.

Damit sollten auch die meisten Zierstiche nähbar sein, solange die Stichbreite nicht größer ist als die Nähöffnung des Nähfußes. Ob das geht, kannst du ausprobieren, indem du es einfach von Hand am Nährad drehst und so vorsichtig die ersten paar Stiche nähst.

Allerdings solltest du auch immer die Anleitung deiner Nähmaschine lesen, was dein spezielles System kann. Der IDT-Obertransport meiner Pfaff-Maschine kann zum Beispiel alle Stiche nähen, für die es einen Nähfuß mit der entsprechenden Aussparung gibt. So nähe ich fast alles bis auf spezielle Dinge wie Knopflöcher oder Reißverschlüsse mit dem integrierten Obertransport.

Bei dem gekauften Obertransportfuß zum Nachrüsten steht hingegen im Beipackzettel, dass er nur für Geradstiche und Zickzackstiche verwendet werden soll. Allerdings denke ich nicht, dass du viel kaputt machen kannst, wenn du es mit anderen Stichen vorsichtig ausprobierst. Aber das sage ich ganz ohne Gewähr – das muss jeder für sich selbst entscheiden und gegebenenfalls testen. 🙂


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Wo bekomme ich einen Obertransportfuß?

Du kannst Original-Zubehörteile für fast alle Nähmaschinen im Fachhandel nachkaufen. Bei Amazon gibt es auch Universal-Obertransportfüße, die wohl gut funktioniern und lediglich etwas lauter sind: Nähfuß für Nähmaschinen mit einem Kurzschaftsystem* (als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen). 

Was ist ein Differential?

Immer wieder hört man den Satz „Meine Maschine hat einen Obertransport mit Differential“. Am Anfang habe ich gedacht, dass das Differential eine Eigenschaft des Obertransportes war, aber nun bin ich schlauer 🙂 Normale Nähmaschinen haben kein Differential, das ist eine Funktion, die Overlockmaschinen haben.  Ich habe einen ganzen Artikel zu dem Thema „Was ist der Differentialtransport bei der Overlock?“ geschrieben, aber hier ist eine kurze Zusammenfassung:

Das Differential ist bei der Overlock eine Eigenschaft des Untertransportes. Die Zähne sind dort zweigeteilt, wie du in folgendem Bild erkennen kannst, wenn du genau hinsiehst:

Der geteilte Untertransport des Differentials an einer Overlock-Maschine

Die Geschwindigkeit des vorderen Transporteurs kann mit Hilfe eines Hebels an der rechten Seite der Maschine eingestellt werden.

Der Differential-Hebel an der Overlock

In der Hebelstellung N arbeiten beide Transporteure gleich schnell. Bei den oberen Stellungen bis 2 arbeitet der vordere Transporteur schneller und der Stoff wird gestaucht. Das verwendet man insbesondere für dehnbare Stoffe, damit keine Wellen entstehen.

Schaltet man den Hebel nach unten, dann arbeitet der vordere Transporteur langsamer und der Stoff wird gedehnt.

Funktioniert ein Obertransportfuß auch an der Overlock?

Jetzt fragst du dich vielleicht, ob du an eine Overlock-Maschine auch einen Obertransportfuß anbringen kannst. Die kurze Antwort ist „nein“, die etwas längere ist:

Obertransport und Overlock – eine häufige Verwechslung

Ein normaler, im Fachhandel erhältlicher Obertransportfuß passt nicht an eine Overlockmaschine, denn die Nähfußaufnahme und die Mechanik sind dafür nicht geeignet. Wenn deine Overlock Probleme mit welligen Nähten hat, ist meist nicht ein fehlender Obertransport die Lösung, sondern die Einstellung des Differentials, das die Overlock ja bereits eingebaut hat (siehe oben).

Manche teureren Overlock- und Coverlock-Maschinen besitzen zwar zusätzlich einen eigenen, fest eingebauten Obertransport. Ob das bei deinem Modell der Fall ist, steht in der Bedienungsanleitung oder den technischen Daten der Maschine. Doch zum Nachrüsten an der Overlock kenne ich keinen Obertransportfuß.

Und was ist ein veränderliche Obertransport?

Bei einem System mit Variablem Obertransport kann die Geschwindigkeit des Obertransportes getrennt eingestellt werden. Es kann also bei Bedarf auch langsamer oder schneller arbeiten, als der Untertransport.

Das ist vor allem dann hilfreich, wenn du z.B. den oberen Stoff raffen möchtest oder zwei Stoffe zusammennähst, die unterschiedliche Eigenschaften wie Elastizität oder Oberflächenstruktur haben (z.B. wenn du Jersey an Leder nähen wolltest).

Einen veränderlichen Obertransport haben in der Regel allerdings nur industrielle Nähmaschinen.

Zusammenfassung

Hier ist nochmal eine kurze Zusammenfassung der verschiedenen Stofftransport-Systeme:

Übersicht: Welches System habe ich – und was kann es?

  • Integrierter Obertransport (z. B. IDT): fest eingebaut in hochwertigen Nähmaschinen, läuft synchron zum Untertransport, in der Regel uneingeschränkt für Rückwärtsstiche und Zierstiche geeignet.
  • Obertransportfuß, passiv: Nachrüstbar, kein eigener Antrieb, wird vom Stoff mitbewegt, funktioniert auch rückwärts und mit Zierstichen.
  • Obertransportfuß, aktiv: Nachrüstbar, mit eigenem Antrieb, meist nur für Vorwärtsstiche geeignet.
  • Differential: An Overlockmaschinen, eine Eigenschaft des Untertransports, kein eigenständiger Obertransport.
  • Variabler Obertransport: Nur an Industrienähmaschinen vorhanden, Geschwindigkeit separat regelbar, funktioniert auch rückwärts.

Häufige Fragen zum Obertransport

Brauche ich unbedingt einen Obertransportfuß?
Nicht immer – bei normalen Baumwollstoffen reicht der Untertransport meist aus. Bei Jersey, Sweat, sehr dünnen oder rutschigen Stoffen sowie beim Quilten lohnt er sich aber. Vor allem wenn du merkst, dass die Stoffe verrutschen oder wellig werden, lohnt es sich, mal einen Obertransportfuß auszuporbieren.

Passt ein Obertransportfuß auch an meine Overlock?
Nein, normale Obertransportfüße sind für klassische Nähmaschinen gemacht. An der Overlock übernimmt das Differential diese Aufgabe.

Welchen Obertransportfuß brauche ich für meine Maschine?
Das hängt vom Anschlusssystem deines Nähfußes ab (z. B. Kurzschaft- oder Snap-on-System). Schau in der Produktbeschreibung des Fußes nach, für welche Marken/Modelle er passt, oder frage im Fachhandel nach.

Müssen die Zähnchen des Obertransportfußes genau über den Zähnchen des Untertransports liegen?
Nein, das ist nicht nötig. Der Obertransport soll lediglich zusätzlich von oben transportieren, eine exakte Ausrichtung des Obertransports und des Untertransports ist nicht erforderlich.

Kann ich mit dem Obertransportfuß auch Zierstiche nähen?

  • Bei integrierten Füßen: ja
  • Bei nachgerüsteten passiven Füßen: meistens ja, solange die Stichbreite in die Aussparung des Fußes passt.
  • Bei nachgerüsteten aktiven Füßen: oft nicht, da diese meist nur Geradstich und Zickzack unterstützen. Im Zweifel kannst du das langsam von Hand ausprobieren.

Sind noch Fragen offen geblieben?

Wenn du noch weitere Fragen zum Thema „Stofftransport“ hast, dann hinterlasse mir hier einfach einen Kommentar oder schreibe mir eine Email. Ich werde die Frage beantworten so gut es geht.

Viele liebe Grüße,

Cailin


PS: Und wenn du jetzt noch etwas mit (oder ohne Obertransport) nähen möchtest, melde dich einfach zu unserem Newsletter an. Dann schicke ich dir den Zugang zur K-Nähleon-Bibliothek per Mail zu, so dass du ganz einfach durch alle kostenlosen K-Nähleon-Projekte durchscrollen kannst.  🙂

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So funktioniert Stofftransport So funktioniert ein Obertransportfuß

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Kategorie: Allgemein, Nähanleitung

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Steffi Tamm meint

    22. August 2019 um 9:27

    Danke liebe Cailin für die tolle Erklärung, mir war zwar schon einiges klar aber jetzt habe ich dss Gefühl ich habe wirklich den Durchblick!! Ich liebe Deinen Blog und Deine tollen Anleitung, Danke dafür und mach weiter so!! Ich wünsche Dir ein ganz tollen Tag, liebst Steffi

    Antworten
    • cailin meint

      22. August 2019 um 19:48

      Hallo Steffi,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich natürlich riesig, wenn du jetzt den Durchblick bei Obertransportfuß und Co. hast – dafür schreibe ich ja meine Artikel 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Cailin

  2. Katja meint

    8. November 2020 um 15:42

    Also mit meinem nachgekauften Obertransportfuß für meine Brother Nähmaschine (kein Original-Zubehör) lassen sich tatsächlich keine Stiche nähen, bei denen der Untertransport den Stoff rückwärts schiebt. Der Stoff wird vom Füßchen aktiv weiter geschoben. Also sowohl mein Fake-Overlockstich, als auch alle Zierstiche fallen damit raus. Ich nutze ihn deswegen fast nur, wenn ich mit der Zwillingsnadel Jersey säume. Hat mich ganz schön enttäuscht, als ich das festgestellt habe.

    Antworten
    • cailin meint

      9. November 2020 um 16:25

      Hallo Katja,
      deine Enttäuschung kann ich verstehen, dann fallen ja viele elastische Stiche komplett weg… Falls du es doch nochmal probieren willst, einige Obertransportfüße haben keinen aktiven Transport, wie beispielsweise das oben verlinkte Exemplar, damit müsste es klappen.
      Viele liebe Grüße,
      Cailin

  3. Gerda Kehrle meint

    15. Dezember 2020 um 7:37

    Hallo,
    ich brauche Hilfe. Habe mir gerade eine Brother F400 zugelegt. Leider macht das Nähen mit Jersey gar keinen Spaß.
    Habe verstanden, dass ich so einen Stofftransporteur kaufen muss. Bin jetzt irritiert und weiss nicht was ich genau kaufen soll. Will Jersey mit einer elastischen Naht problemlos nähen können.
    Danke vorab

    Antworten
  4. Sandra WÜHLE meint

    16. Januar 2021 um 22:18

    Lieben Dank für die Erklärung. Da sich mein Zierstich grade übelst auf 3 Lagen Sweat wellt, die Anleitung meiner Singer zum Obertransport allerdings sehr mager ist, bin ich bei Dir gelandet. Lieben Dank dass Du die Infos zusammengestellt hast.
    LG, Sandra

    Antworten
  5. Fine meint

    1. Februar 2021 um 9:33

    Kannst du mir vielleicht sagen, welcher Obertransport-Fuß auf eine tipmatic gritzner 1035 dft passt?

    Antworten
    • cailin meint

      1. Februar 2021 um 10:58

      Hallo Fine,
      leider kenne ich mich nicht mit den Füßen für alle Nähmaschinen aus 🙁 Aber in der Beschreibung für den Nähfuß sollte üblicherweise stehen, für welche Maschinen er passt.
      Wenn du online bestellst, kannst du es im normalerweise zurückschicken, falls es nicht passen sollte. Oder du rufst im Fachhandel an und schaust, ob du jemanden erreichst, der dich beraten kann.
      Viele liebe Grüße und viel Erfolg!
      Cailin
      Cailin

    • Wolfgang meint

      4. November 2023 um 11:00

      Die Gritzner 1035 DFT braucht keinen extra Obertransportfuß, denn sie besitzt einen eingebauten Obertransport, der sich DFT nennt und viel besser arbeitet als so ein nachträglich angebrachter Obertransportkompromiss. DFT kann bei allen Stichen verwendet werden, passt sich selbst an die Stichlänge an und funktioniert sogar beim Rückwärtsstich.

  6. Sandra meint

    26. März 2022 um 12:25

    Hallo liebe Cailin,

    vielleicht kannst du mir weiter helfen. Ich versuche mich gerade an Sofshell und habe eine wirklich tolle Jacke unter schlimmsten Umständen nach 2 Tagen fertig gestellt (Stoff zu dick, lässt sich am Reißverschluss kaum absteppen…). Ich hab mich echt gequält, so macht nähen kein Spaß. Nun liebäugel ich jetzt mit einem Obertransportfuß. Jedoch habe ich eine normale- und eine Overlockmaschine. Kann ich diesen Fuß auch für eine Overlock einsetzen. Meine Singer ist eine Diva, bei zu viel Stoff kapituliert sie. Bei der anderen ist es zwar ähnlich, näht aber oft noch, wenn die Diva den Geist aufgibt.

    Antworten
    • cailin meint

      30. März 2022 um 15:27

      Hallo Sandra,
      es hängt natürlich von der Bauart deiner Overlock ab. Manche der teureren Overlocks haben, soweit ich weiß, den Obertransport ja auch direkt eingebaut, da braucht man gar keinen extra Fuß dafür.
      Aber ich kann mir eignentlich nicht vorstellen, dass dieser Fuß bei einer Overlock passt. Wenn du sowieso zwei Maschinen hast, dann lohnt sich der Kauf aber vermutlich trotzdem 🙂

      Viele liebe Grüße,
      Cailin

  7. Paola meint

    24. Mai 2022 um 12:10

    Hallo, ich hätte noch eine Frage zu deiner tollen Erklärung. Sollten die oberen Transportfußchen auf den Untertransport liegen, oder dazwischen? Bei mir liegen sie dazwischen, aber dann ist vielleicht der falsche Fuß für die Maschine… Vielen Dank!

    Antworten
    • cailin meint

      5. Juni 2022 um 21:08

      Hallo Paola,
      ich bin nicht ganz sicher, ob ich deine Frage richtig verstehe. Meinst du, ob die Zähne des Oberfüßchens direkt auf den Zähne des Untertransports aufliegen müssen?
      Das müssen sie nicht, soweit ich weiß, denn der Obertransport soll „nur“ dafür sorgen, dass der Stoff auch von oben transportiert wird.
      Viele liebe Grüße,
      Cailin

  8. Hermann Seiz meint

    16. November 2022 um 22:11

    Es gibt Nähmaschinen mit Quertransport:
    Bernina 1530, 1630
    Pfaff 1475, 7570
    Die können den Stoff auch Quer und schräg transportieren. Der Untertransport schaut auf
    den Bildern gleich aus. Wie funktioniert das?

    Antworten
  9. Silvia von Gunten meint

    21. Februar 2024 um 23:36

    Danke für die tolle und sehr verständliche Erklärung! Endlich habe ich erfahren, wozu der Obertransportfuss außer zum Quilten auch noch nützlich ist! Ab Morgen nähe ich die Jerseykleider meiner Enkel nur noch mit dem Obertransportfuss!!!😜

    Antworten
  10. Micha meint

    18. Juli 2025 um 19:23

    Gibt es eine Nähmaschine, die ohne Unterfuß auskommt, also ähnlich aussieht, wie eine Stichsäge?

    Antworten
    • cailin meint

      20. Juli 2025 um 12:22

      Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich deine Frage richtig verstehe. Es gibt „Handnähmaschinen“, die du einfach in der Hand halten kannst und die so ähnlich aussehen wie Tacker, aber damit habe ich persönlich keine Erfahrung. Sie haben trotzdem eine Konstruktion unterhalbe des Stoffes, denn die „normalen“ Nähmaschinen brauchen ja einen Faden von oben und einen von unten. Eine Nähmaschine, die das gleiche macht, wie wenn du von Hand nähst, kenne ich jetzt nicht.

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